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BEZIEHUNGSTRAINING und HORSEMANSHIP
Heißt eigentlich
nichts anderes, als seinem Pferd ein guter Anführer zu sein, eine Bindung zu ihm
aufzubauen und es fair und pferdegerecht zu behandeln.
Aber das ist oft nicht so einfach.
Viel Übung und ein gewisses „Gewusst wie“ sind der Schlüssel dazu.

Die Trainingsmethoden sind dem Sozialverhalten der Pferde untereinander
abgeschaut.
Es ist wichtig
genau zu wissen, wie Pferde lernen, was ihnen ihre Instinkte vorgeben und wie
wir ihnen vermitteln können was wir von ihnen wollen.
Normalerweise lehren wir unseren Pferden auf „Hilfen“ zu achten. Wir erwarten
auf bestimmte Zeichen bestimmte Reaktionen. Bei der Bodenarbeit (BZT + HMSH)
kommt unsere Körpersprache vermehrt zum Einsatz, auf die unsere Pferde
instinktiv reagieren.
Meistens müssen wir Menschen erst einmal lernen unsere Körpersprache, deren wir
uns oft gar nicht mehr bewusst sind, kontrolliert einzusetzen. So wird,
basierend auf natürliche Verhaltensweisen, eine viel engere Beziehung zum
Partner Pferd möglich. Wenn sich Ihr Partner bei Ihnen sicher und gut aufgehoben
fühlt, werden alle Aufgaben, die sie gemeinsam angehen, wesentlich einfacher zu
meistern sein. Jedes Pferd ist wirklich froh, sich bei seinem Menschen genauso
sicher fühlen zu können, wie in seiner Herde.
Eine wichtige
Rolle spielt beim Beziehungstraining auch die freie Arbeit, bei der uns das
Pferd ohne Halfter und Strick folgt. Es soll auf ein Zeichen zu uns kommen und
auch ohne Hilfsmittel mit uns arbeiten.
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